Handel rechnet mit 1,7 Mrd. Euro Plus wegen Black Friday
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HDE | | von LEAD digital

Handel rechnet mit 1,7 Mrd. Euro Plus wegen Black Friday

Am kommenden Wochenende lockt der Handel mit Aktionen rund um den Black Friday und den Cyber Monday. Das zahlt sich vermutlich aus. Die Strategien sind dabei sehr vielfältig. Selbst Mercedes-Benz springt auf den Zug auf. Natürlich sind Unternehmen wie Otto, Saturn und Media-Markt mit dabei. Die Drogeriekette dm setzt sich mit einer Spendenaktion vom Rabatt-Hype der anderen ab.

Der Handelsverband HDE erwartet zusätzliche Umsätze von rund 1,7 Milliarden Euro. Anlass sind der Black Friday am 24. November und der Cyber Monday am 27. November.

Black Friday und Cyber Monday haben ihren Ursprung in den USA und leiten dort traditionell die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts ein. Doch werden die Rabatttage inzwischen auch häufig von deutschen Online-Händlern und immer öfter auch im stationären Handel kopiert.

Im vergangenen Jahr hätten bereits 16 Prozent der Verbraucher den Black Friday für reduzierte Einkäufe genutzt, den Cyber Monday 13 Prozent, berichtete der HDE. Bei den Pro-Kopf-Ausgaben lag der Black Friday 2016 mit gut 170 Euro vor dem Cyber Monday mit gut 120 Euro. Ähnlich sähen die Pläne der Verbraucher auch in diesem Jahr aus. Dabei sind die Aktionen häufig nicht mehr auf die beiden Tage begrenzt. Einige Handelsunternehmen veranstalten ganze Cyber-Wochen.

Auch wenn viele Händler mit Sonderangeboten locken, raten Verbraucherschützer den Konsumenten, kühlen Kopf zu bewahren und auch im Black-Friday-Trubel nicht auf Preisvergleiche zu verzichten. Stichproben des Preisvergleichsportals Guenstiger.de ergaben im vergangenen Jahr, dass nur jedes zweite getestete Angebot wirklich ein Schnäppchen war.

dpa

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