Yvonne Göpfert über Black Friday, Online-Shoppen und Geschenke verlieren
Yvonne Göpfert über Black Friday, Online-Shoppen und Geschenke verlieren © Foto:Yvonne Göpfert

Wochenrückblick | | von Yvonne Göpfert

Black Friday oder Was mit den Geschenken passiert

Noch wichtiger als die Diskussionen um GroKo, Jamaika und Kenia ist heute die Farbe schwarz: Immerhin ist Black Friday. Haben Sie heute – am heiligen Black Friday - schon ein paar Schnäppchen erstanden? Oder gar schon alle Weihnachtsgeschenke ergattert – mit bis zu 50 Prozent Rabatt? Bei dem Affiliate-Netzwerks Admitad können Sie jetzt live verfolgen, wie sich die Umsätze entwickeln. Zwischen Null und ein Uhr und zwischen 9 und 11 Uhr wird übrigens das meiste Geld ausgegeben – vermutlich aus Angst, dass die besten Schnäppchen schnell weg sind. Das nur als kleiner Tipp, wenn Sie Anzeigen schalten wollen.

Zur Frage, wo Sie die Anzeigen am besten schalten, können wir diese Statistik zu Rate ziehen: Vier von fünf Deutschen, so eine aktuelle Online-Umfrage von YouGov im Auftrag des Technologieunternehmens intelliAd Media, wollen Weihnachtsgeschenke im Netz kaufen. Rund 46 Prozent aller Online-Xmas-Shopper starten ihre Suche nach Präsenten für Heiligabend üblicherweise beim E-Commerce-Marktführer Amazon. Bei Google beginnen 24 Prozent und nur sechs Prozent suchen zum Start in anderen Webshops.

72 Euro pro Geschenk

Insgesamt sollen für Geschenke dieses Jahr 3 Milliarden Euro ausgegeben werden – im Schnitt 72 Euro pro Geschenk. Doch Achtung, Überraschung: Etwa die Hälfte dieser Geschenke (49%) wird niemals verschenkt. Das wiederum will  eine Studie des LBS-Anbieters Tile und des Marktforschungsinstituts Ginger Comms herausgefunden haben.

In der Studie gaben 47% der Befragten an, ein Ersatz-Geschenk zu kaufen. Entweder geht das ursprüngliche Geschenk verloren oder kaputt oder sie behalten es einfach selbst. Tatsächlich sind es über ein Viertel (27%) der Befragten, die das Geschenk lieber für sich selbst behalten. 20% geben zu, die Geschenke so gut zu verstecken, dass sie sie später nicht mehr wiederfinden können.

Beliebte Geschenk-Verstecke (nie wieder auffindbar)

Das beliebteste Versteck für Geschenke ist übrigens ganz hinten im Kleiderschrank (38%), gefolgt von einem Karton (26%) und unter dem Bett (17%). Eine Überraschung liefert der Fakt, dass ganze 13% der Befragten das Geschenk aßen, bevor sie es verschenken konnten. Um beim Essen und Trinken zu bleiben: 2% geben an, das Geschenk in einer Bar oder einem Restaurant liegen gelassen zu haben.

Weihnachts-Shopping kann sehr stressig sein. Das bestätigt auch die Tatsache, dass zwei Drittel (66%) der Deutschen Geschenke beim Schlendern durch die Geschäfte verlieren. 5% der Befragten gaben auch ehrlich zu, ein Geschenk verloren zu haben, weil sie zu viele Einkaufstüten trugen. Die Studie fand zudem heraus, dass die häufigsten Geschenke, die nie ihren Empfänger erreichen, Parfums (26%), Weinflaschen (19%) und Spielzeug (17%) sind. Smartphones und Tablets machen hier zusammen (14%) aus.

Mit so viel Statistik kann im Weihnachtsgeschäft ja nichts mehr schief gehen. Frohes Shoppen!

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