8 Trends für den Online- Handel
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Strategie | | von Christina Rose

8 Trends für den Online- Handel

E-Commerce ist nach Jahren des ungebremsten Wachstums kein Selbstläufer mehr. Wer nur Umsatz und keine Rendite macht, wird die kommenden Jahre nicht überleben. Auch auf bestehende Handelsstrukturen wirkt sich der Online-Handel disruptiv aus.

Diese Trends werden das Shopping-Erlebnis der Zukunft prägen:

1. Wachstum

Der Markt wächst langsamer. Starkes Wachstum gibt es eigentlich nur noch in bestimmten Branchen, wie der Unterhaltungselektronik oder Spielwaren und bei den Top-Ten-Händlern. Für kleinere Shops gilt: nicht Umsatz, sondern Rendite machen! Das heißt, sie müssen ihre Produktkompetenz stärken, wissen, welche Produkte margenstark sind und sie sollten strategischer denken und nicht zu sehr im operativen Tagesgeschäft verharren.

2. Omnichannel

Der Kunde informiert sich und kauft kanalübergreifend, situativ und das, wo auch immer er sich gerade befindet. Aus Kundensicht wird das stationäre Ladengeschäft künftig eine wichtige Rolle als Dienstleistungsort für den Onlinehandel spielen. Der Kunde erwartet überall den besten Service. Dazu müssen die verschiedenen Vertriebskanäle untereinander optimal vernetzt sein, was auch bedeutet, alle relevanten Daten überall und aktuell verfügbar zu machen.

3. Mobile

Mobile war bereits 2014 ein wichtiger Kanal zur Kaufvorbereitung. In diesem Jahr soll bereits mehr als die Hälfte der E-Commerce-Transaktionen über mobile Geräte erfolgen. Wichtig ist hierbei, für responsives Design und bestmögliche Performance auf den verschiedenen Plattformen zu sorgen.

4. Personalisierung

Personalisierung ist Wettbewerbsfaktor. Dem Kunden auf Basis seines Einkaufs- und Nutzungsverhaltens personalisierte Angebote auszuspielen – auch personalisierte Werbung – wird wichtiger. Dabei sollten Shops größtmögliche Transparenz bieten, wo und wie Daten gesammelt und verwaltet werden.

5. Analyse

Einem potenziellen Kunden immer und überall und personalisiert relevante Inhalte und Produkte anzuzeigen, wird zum Kerngedanken der Kundenansprache. Dazu ist die genaue Analyse der gesammelten Daten die Basis, um die entsprechenden Angebote ausliefern zu können. Das geschieht automatisiert, was den weiteren Vorteil hat, dass beim Händler Ressourcen frei werden, wenn diese nicht mehr durch die manuelle Auswertung von Analysen und das Steuern von Prozessen gebunden sind.

6. Lokalisierung

Stationäre Einzelhändler verknüpfen ihre lokale 1A-Lage mit den Vorzügen des Onlineshoppings. Bei dem Pilotprojekt „Online-City Wuppertal“ bieten rund 40 örtliche Einzelhändler über die Online-Plattform ihre Produkte exklusiv Kunden in der Umgebung an.

7. Hersteller

Der Druck auf Online-Händler wächst auch von Hersteller-Seite. Denn immer mehr Hersteller steigen in den Online-Direktvertrieb ein. Ihr Vorteil: Sie können leichter als der Handel auf Kundenansprüche mit Preisanpassungen und individuell zugeschnittenen Angeboten reagieren.

8. Payment

Online-Shopper werden in Sachen Payment flexibler und weichen problemlos auf eine alternative Payment-Option aus, sollte ihr bevorzugtes Verfahren nicht angeboten werden. Das war früher oft ein Grund, den Shop unverrichteter Dinge zu verlassen. Auf der anderen Seite treten „One Click“ (Apple) oder „One Touch“-Lösungen (Paypal) an, um die bislang umständliche und wenig komfortable Eingabe von Zahlungsinformationen auf mobilen Endgeräten deutlich zu erleichtern.

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